Freitag, 3. April 2015

Sie schrumpft und schrumpft und schrumpft .....


Wer?

Meine geliebte Insel.


Wo ich mich vor wenigen Monaten noch 
im watteweichen Sand in der Sonne aalte 
und einen weiten Weg zum Flutsaum zurücklegen musste,
"wohnt" jetzt das Meer.


Das hölzerne Plateau, 
welches vor wenigen Wochen noch über dem Strand thronte, 
schwankt nun erneut auf wackeligen Beinchen über dem Wasser.



Seine Stelzen werden gefühlt immer länger und länger.
Ich bin gespannt, 
wie weit das Meer seine Grenzen noch austesten wird.


Die Oberflächenerosion hilft ordentlich mit,
dass das Kliff immer weiter zerbröselt.

VORHER   August 2014

NACHHER   Ende März 2015

Die oberen beiden Fotos sind vom 
gleichen Standpunkt aufgenommen worden.

Und die Stürme, 
die für diesen Landschwund verantwortlich sind, 
waren - ehrlich gesagt - lange nicht so heftig 
wie die Bilder vermuten lassen würden.


Doch in wenigen Monaten wird hier erneut 
ein ausgedehnter, weißer Sandstrand vorhanden sein, 
in dessen feinen Sand ich meine Füße vergraben werde, 
an dem ich mich meinen Inselträumen hingeben werde, 
wo ich erneut romantische Abendstimmungen erleben werde 
und der der schönste Ort für mich ist, den Sommer zu verbringen.
Der erneuten Sandvorspülung sei Dank . . . . . 

. . . . . und den hoffentlich zahlreichen Spenden für den Küstenschutz.

Warum es hier auf dem Blog im Moment etwas ruhiger ist als sonst, 
erzähle ich Euch in den nächsten Tagen.

Vorfreudige Ostergrüße von

Eurer Inselprinzessin



Kommentare:

  1. Nichts ist so beständig wie die Veränderung .... heißt es doch. Manche Veränderung tut weh. Ich wünsche Deiner Insel viele Hände, die das Meer doch noch ein wenig aufhalten können .... und Dior wünsche ich ganz herzlich frohe und gesegnete Ostertage!
    Liebe Grüße
    Rosalie

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Anja,
    die Natur ist manchmal sehr hart zu uns, aber wir sind ja auch sehr hart zur Natur....leider. Aber wie du schon schreibst im Sommer wird wieder wunderebarer Sand für die Badegäste da sein. Ich bin sehr gespannt was du für Neuigkeiten zu berichten hast, aber erst einmal wünsche ich dir und deinen Lieben wunderschöne Ostertage auf der Insel.
    Liebe Grüße
    deine Gitti

    AntwortenLöschen
  3. Oh ja ich sehe das auch immer mit Schrecken. Irgendwann wird es unsere Insel nicht mehr geben. Kaum vorstellbar!

    Gruß Marion

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Anja,

    das sind wieder schöne Bilder von Deiner Insel, wenn auch traurige Umstände. Ich glaube so ähnlich verhält es sich mit einigen Inseln, die einfach irgendwann verschwunden sein werden.
    Ich hoffe es geht Dir gut und wünsche Dir und Deinen Lieben schöne Ostertage
    Ines♥

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Anja, schön dass Du wieder hier bei uns im Norden bist. Tja, wenn ich die Bilder von der Insel anschaue, wird mir Angst und Bange. Ich hoffe sehr, dass die Sandvorspülungen eines Tages nicht dem Rotstift zum Opfer fallen werden. Auf Deine Neuigkeiten bin ich sehr gespannt. Und nun wünsche ich Dir ein schönes und ruhiges Osterfest, Deine Majon

    AntwortenLöschen
  6. Wir erfreuen uns an Naturschauspielen. Sobald aber von Naturgewalten die Rede ist, wird einem sehr oft Angst und Bange. Dass man mit Geld nicht alles richten kann, haben diejenigen, die am weitesten von unseren Ängsten und Nöten entfernt sind, noch nicht begriffen. Nach ihnen die Sintflut.
    Liebe Anja, ich wünsche Dir trotz der nachdenklichen Stunden auf Deiner Insel ein schönes und behagliches Osterfest.
    LG Tanja

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Anja,

    ich wünsche Dir noch viele schöne Tage am Strand deiner Insel! Die Vergleichsbilder sind sehr anschaulich und interessant :O) Man bekommt auch Urlaubsstimmung ;O) lg, Raphaele

    AntwortenLöschen
  8. meine liebe Anja,
    ich merke gerade, dass ich so lange nicht online war, du hast so viele posts geschaltet,, die ich gar nicht gesehen habe, das muss ich gleich nachholen. seit ich meine neue Brille habe, kann ich nichts mehr im PC lesen, ich brauche dringend eine Lesebrille für den Pc, das ist so ärgerlich, alles verschwimmt. und strengt unheimlich an.
    Wahnsinn, was der "blanke Hans" sich immer von der Insel abbeißt, das liest und hört man allenthalben, wie schlimm, ich hätte wirklich Angst, wenn ich nach Westen wohnen würde... aber die Sylter tun ja wirklich viel dafür.
    Herzliche Grüße nun erstmal hier, bis gleich.. deine cornelia

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...