Dienstag, 12. November 2013

Berliner Luft . . . . .

 . . . . . durfte ich schnuppern. Nach 17 langen Jahren.
Kaum vorstellbar, dass ich wirklich eine so lange Zeit 
nicht hier gewesen bin, obwohl für mich stets ein Bett 
in dieser (schönen ?) Stadt bereit steht.


Also, vier Tage hatte die Stadt nun Zeit, mich mit ihren gelben (blitzblanken) Schlangen durch die Tunnelsysteme an schöne Orte zu manövrieren und mich davon zu überzeugen, dass sich das Berlin, welches ich kannte
(und nie mochte), tatsächlich positiv verändert hat.

Ob es der Stadt gelungen ist, mich zu überzeugen?

Ich habe meiner Kamera jedenfalls den Auftrag erteilt, 
nur schöne Dinge fotografisch festzuhalten.

Und nun muss ich mich entscheiden, 
ob ich vielleicht lieber einen Bildband herausgeben sollte,
oder ob es zumutbar ist,
Euch an dieser Stelle mit relativ vielen Fotos zu "belasten".

Ich habe mich für letztere Variante entschieden.

Beginnen wir mit dem Stadtteil "Prenzlauer Berg",
dem Stadtteil, mit der wohl höchsten Kronleuchter-Dichte
in seinen zauberhaften, individuellen, zumeist inhabergeführten,
süßen, geschmackvollen Geschäften:













Hier bitte unbedingt den Rharbarber-Streusel mit VIEL Sahne genießen.


Kaffeekochen können sie hier auch.









Fazit:
Hier hat es mir SEHR gut gefallen - ich komme wieder.
Besonders zauberhaft empfand ich auch den Bio-Markt 
auf dem Kollwitzplatz mit 
"Guten Sachen aus Gretes Garten", 
Feuerzangen-Bowle und 30 verschiedenen Senfsorten 
zur Berliner Currywurst.

Tapetenwechsel zum Sony-Center am Potsdamer Platz.











Fazit:
Einmal anschauen reicht vollkommen.
Entdeckt Ihr den alten Kaisersaal?
Irgendwie tut er mir leid zwischen all den technischen, hochmodernen Bauten.

Durch's Holocoust-Denkmal bei vollkommener Dunkelheit stapften wir zum Brandenburger Tor.

Das Holocoust-DENKMAL ist endlich einmal ein Bauwerk, 
das dem Besucher zuflüstert: "Mensch, DENK' MAL nach."
Es hat mich unheimlich beeindruckt, besonders wenn man bei absoluter Dunkelheit fast von den wie Särge anmutenden Stählen durch den sich absenkenden Boden fast selbst verschluckt wird. Beeindruckend !!!




Auf gar keinen Fall solltet Ihr es bei einem Berlin-Besuch versäumen,
in der Lobby des Hotel Adlon 
einen Prosecco oder eine Berliner Weisse zu schlürfen 
und sich dabei wie Rosemarie Fendel im Fernsehfilm 
"Das Adlon" zu fühlen.
Zauberhaft !!!



Ein Besuch auf der Museums-Insel lohnt immer. 
Sicherlich ist für Euch auch die Humboldt-Box interessant, 
in welcher alle Informationen über den Wiederaufbau
des Berliner Stadtschlosses erläutert werden.
Wie denkt Ihr darüber?
Ich find's toll.



Und ebenfalls haben mir die ineinander verschachtelten 
Hacke'schen Höfe gefallen mit ihren wieder einmal 
zauberhaften, kleinen, persönlichen Geschäften.










Wunderbar einkehren kann man hier im Oxymoron,
im typischen Berliner Stil.




Hier gab es mit Abstand die stadtbesten Cocktails, 
den am besten schmeckenden und am hübschesten dekorierten
Milchkaffee und abends sogar Musik und Tanz.



Ich sage Euch, 
Berlin bei Nacht ist nicht zu verachten.
Dann fallen die vielen Grafitty-Schmierereien 
und die teilweise doch sehr dreckigen Straßen nicht so auf.

Und auch in Berlins nicht ganz so herausgeputzten Stadtteilen
gibt es einmalige Lokale,
die von netten Menschen bewirtschaftet werden,
die die "Berliner Buletten" in schmackhafter Weise
und wunderbar für's Auge servieren.


Mmmmmmmmh, so lecker.
Ihr solltet auch unbedingt mal das SCHRADERS besuchen.
Vielleicht in der Adventszeit, wenn unter dem Titel 
"Enthüllungen"
wieder Bilder des Künstlers "Alexander von Agoston
täglich feierlich enthüllt werden.

Also, nix wie los und guten Appetit.

Den Kuhdamm könnt Ihr Euch - meiner Meinung nach - schenken.
Bis auf das Café Grosz, das einmalig ist.

Die Nebenstraßen des Kurfürstendamms sind jedoch allemal einen Besuch wert.
Ob es nun die Fasanenstraße ist mit dem wundervollen Literaturcafé, der Savigny-Platz oder die ein oder andere Nebenstraße.

"Wintergarten" im Literaturhaus, Fasanenstraße.




Leider sind nicht alle Hinterhöfe Berlins so schön restauriert
wie dieser hier auf der Fasanenstraße.

S-Bahn-Bögen am Savigny-Platz.

Im nächsten Post entführe ich Euch in ein bezauberndes Geschäft, 
in welchem es liebevoll handgenähte Mode zu kaufen gibt
sowie ins gemütliche Potsdam.

Ist es nicht nett, dass ich Euch nicht ALLE Fotos gezeigt habe?
Sonst würdet Ihr morgen noch am Bildschirm kleben . . . . . 

Eure reiselustige Anja

Kommentare:

  1. TRAUMHAFT scheeeene FOTOS... i lieb des.. danke FÜRS zeigen... bis bald... bussale.. BIRGIT:::

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  2. Hallo liebe Anja,
    einen Bildband könntest du bestimmt auch herausgeben, so toll wie deine Fotos wieder einmal sind.
    Dieses "Veränderungsatelier" ist ja süß, und den Spielzeugladen würde ich gerne gsehen und und und. Ich habe eine liebe Freundin in Berlin und ich hoffe sie bald mal besuchen zu können, dann schau ich mir das auch alles an :o)
    Liebe Grüße
    Gitti

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  3. Liebe ANja,


    ich Kenne Berlin sehr gut, habe
    drumherum Verwandtschaft und selbst zur
    Mauerzeit war ich sehr oft drüben.
    Du zeigst Berlin aus einer wunderschönen Sicht,
    tolle Läden die ich noch nicht kenne und auch die
    Fassaden , hohen Gebäude erstrahlen komplett NEU
    auf deinen Bildern...

    LIebe Grüße
    Birgit

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  4. Liebe Anja,
    VIÈLEN Dank für diesen zauberhaften Ausflug nach Berlin! Ich war nur 1x bei der Loveparade dort, grins. Aber wenn ich deine Bilder so sehe lohnt es sich nochmal hinzu fahren!
    LG DAni

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  5. Liebe Anja,
    Dein Blog mutiert ja mehr und mehr zu einem Bildband: Kürzlich die Freiburger Gegend, jetzt Berlin und zwischendrin immer wieder Sylt. Auf jeden Fall hast Du die größte Foto-Dichte aller Blogs, die ich kenne.
    Du hast die Gabe, uns immer wieder mit wundervollen Fotos zu verzaubern. Sehr interessant finde ich auch, dass immer wieder Leserinnen schreiben, dass sie in der Nähe Deiner Fotosafaris wohnen und ganz überrascht sind, viele Ecken noch gar nicht zu kennen.
    Also vielen Dank für diesen Trip durch das schöne Berlin.
    Wann fliegst Du nach New York?
    Liebe Grüße
    W.

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  6. liebste Anja,
    danke dass du mich nach Berlin mitgenommen hast, ich gestehe, dass ich noch nie da war, was ein Bildungsnotstand ist!*schäm* und so habe ich alle Bilder ganz genau angesehen und finde die Auswahl, die du getroffen hast, wunderbar, ein toller Eindruck entsteht bei mir.
    Ich will schon so lange da hin.Mal sehen WANN ich das schaffe.
    Mach dir doch dein eigenes Fotobuch, das sind so schöne Erinnerungen! Ich grüße dich ganz herzlich und hoffe, dass du Globetrotterin dich auch zuhause wohlfühlst ;O))Herzlichst deine cornelia

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  7. Waaaaaaaaaaaaaaaaaahnsinn!
    Meeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr bitte!!!

    GLG Ines
    P.s.: Ich war erst einmal in Berlin und das ist leider 24 Jahre her.

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  8. Liebste Anja,
    tolle Berlinimpressionen, absolut schön, ich will da auch hin, sofort.
    Hab ein schönes Wochende, ganz viele Busserln von Tatjana

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