Mittwoch, 9. Oktober 2013

Herbsttraum Teil 3: Die Gräfin von Zeppelin


Im romantischen Laufen zwischen den Weinbergen im Markgräfler Land schuf einst die Gräfin von Zeppelin mit Hingabe und Enthusiasmus eine zauberhafte Staudengärtnerei, die wir seit vielen Jahren aufsuchen.



Diese Gärtnerei, die unter anderem auf Iris und Päonien spezialisiert ist (es finden sich jedoch auch noch geschätzte 1 Mio. weitere Staudenarten), besticht durch ihre Natürlichkeit inmitten der Weinbau-Landschaft.


Umso erstaunter waren wir, als wir nach mehrjähriger Besuchspause nun drei riesengroße, aber dennoch filigrane Englische Gewächshäuser mit kunstvollen Dachreitern auf dem Gelände direkt neben der Kirche aus dem Boden wachsen sahen.

Zauberhaft !!!

Wir hätten es nie für möglich gehalten, dass sich diese Bauten, auf die wir ja gar nicht gefasst waren, so filigran in die Gärtnerei einfügen.


Endlich hat die Erbin der Gräfin von Zeppelin, Aglaia von Rumohr, geb. Stein-Zeppelin, den nötigen Platz, ihre zauberhaft vorausgewählten Literatur-Schätze auszustellen, die zuvor in einem Souterrain, man möchte sagen "Erdkeller", untergebracht waren.


Es hat uns sehr gefreut, diese zauberhafte Dame auch in den neuen Räumlichkeiten immer noch am gleichen klitzekleinen, persönlichen Schreibtisch sitzen zu sehen, unter welchem ihre heißgeliebten Französischen Bulldoggen es sich auf einem weichen Kissen gemütlich machen.

Aber auch von unserer Hündin, die sich in Sekundenschnelle wie zu Hause fühlte, war die Erbin der Gräfin von Zeppelin (siehe Foto) äußerst angetan, und wir konnten über unsere geliebten Vierbeiner ausgiebig plaudern.


Ein wunderbares Portrait von Aglaia von Rumohr findet sich im prachtvollen Bildband: 

Neben der Buchhandlung und einer großen Gartenzubehörabteilung der ganz besonderen Art findet sich im neuen Gewächshauskomplex nun ein sehr individuelles Café, in welchem gartenbegeisterte Frauen ihre weniger gartenbegeisterten Männer (samt Hunden) "parken" können (oder umgekehrt) und man sonntags sogar auch herrlich frühstücken kann.



Auf zwei verschiedenen Gartenterrassen (hier auch Piazza genannt) hat man entweder den traumhaften Blick auf die Kirche oder auf die weiten Felder und Beete der Staudengärtnerei.




Die dritte Generation ist schon im Anmarsch: Karine von Rumohr bereitet sich heute schon darauf vor, die Nachfolge von Mutter und Großmutter anzutreten. Ihr Ziel: Die Gärtnerei auch in dieser Generation  für die Menschen zu einem Ort des Glücks werden zu lassen. 


Und wer nach einem Besuch in diesem Gartenparadies immer noch nicht genug vom süßen Örtchen Laufen hat, dem sei ein Rundgang durch den unscheinbaren Ort empfohlen.
Es finden sich zauberhaft mediterran anmutende Kleinode, wie man sieht:








Ich bin nach wie vor bezaubert von diesem süßen Ort, obwohl er nur aus einer oder zwei Handvoll Häusern besteht. Da kann mir doch so manch' großer Ort gestohlen bleiben.

Morgen freue ich mich, Euch zu einem sehr verwunschenen Ort mitten in Freiburg mitnehmen zu dürfen. Wetten, Ihr kennt ihn nicht?

Bis dahin,
Eure reiselustige Anja

P.S.: Ja, natürlich habe ich auch Handarbeitsware auf meiner Reise erworben - wunderschöne Wolle sowie herrlichen Stoff. Aber dazu später mehr.

Kommentare:

  1. oh...da hat man wirklich lust hin zu fahren....sieht toll aus die gärtnerei und auch die häuser...danke für diesen tipp...liebe grüße nico

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  2. Liebe Anja,
    ich merke gerade, dass ich schon lange nicht mehr dort war - obwohl es so nahe ist - das Café gab es bei meinem letzten Besuch noch nicht. Vielen Dank für die schönen Bilder und herzliche Grüße aus der Windmühle
    Iris

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  3. Sehr toller Bericht und super
    Bilder dazu.

    Danke auch von mir für den TIPP!

    Liebe Grüße
    Birgit

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  4. Meine Güte und da war ich noch nicht?! Dabei wohne ich doch schon ein paar Jahre gleich nebenan. Bisher bin ich nur ab und an vorbeigefahren, weil ein, zwei Dörfchen weiter 1x jährlich ein netter Flohmarkt stattfindet, oder weil ich nach Staufen wollte.
    Bei nächster Gelegenheit werde ich dort mal einfallen und mir alles ansehen. Vielen Dank für die tollen Bilder und die super Beschreibung.

    Ganz liebe Grüße,
    Tanja

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  5. Liebe Anja,
    Du hälst uns mit Deinen jetzt täglichen Einträgen ja ordentlich auf Trapp.
    Die Staudengärtnerei macht selbst einen Nicht-Garten-Freund wie mich neugierig auf einen Besuch. Auf Deinen Fotos merkt man immer wieder Deinen besonderen Blick für Details.
    Auf Deinen morgigen Freiburg-Bericht bin ich schon besonders gespannt!
    W.

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  6. Oh wie gerne hätte ich in diesem Paradies ein paar schöne Stunden verbracht.

    Viele Grüße
    Ines

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  7. Och vielen, vielen Dank für diesen tollen Tipp. Ich bin kürzlich auf der Suche nach Stauden schon auf deren Internetseite gestoßen. Dank Dir, weiß ich, daß diese Gärtnerei auch einen Besuch wert ist. Und da das gar nicht soweit weg von Freiburg ist, hab ich auch die Hoffnung, daß ich dort bald mal landen kann! Herrlich, VLG Bine

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